yorck kronenberg
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  Yorck Kronenberg wurde in Reutlingen geboren. Von 1985 bis 1992 war er Klavierschüler von Prof. Paul Buck (Stuttgart). Er studierte Klavier bei Prof. Konrad Elser und bei Prof. James Tocco. Darüberhinaus studierte er Komposition bei Prof. Dr. Friedhelm Döhl an der Musikhochschule Lübeck.

Als Pianist Auszeichnungen bei verschiedenen Jugendwettbewerben: Wettbewerb der „Tonkünstler” in Stuttgart sowie mehrere Auszeichnungen bei „Jugend musiziert”. 1996 erhielt er ein Stipendium der Marie-Luise Imbusch Stiftung. Einem größeren Publikum bekannt wurde Yorck Kronenberg als Gewinner des internationalen Klavierwettbewerbs „Johann Sebastian Bach” in Saarbrücken 1998. 1999 erhielt er den Sonderpreis des nationalen Wartburg-Klavierwettbewerbs in Eisenach.

Kronenberg wirkte bei zahlreichen Radioproduktionen mit und trat bei diversen Musik-Festivals auf (u.a. Roque d'Anthéron-Klavier-Festival, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Mainzer Musiksommer, Mosel-Festwochen, Bayreuther Festspiele). Mit dem SWR-Orchester Kaiserslautern unter Paul Goodwin konzertierte er mehrfach und nahm die Klavierkonzerte von Stravinskij und K. A. Hartmann auf. Bisher liegen acht CD-Einspielungen vor: Mehrere CDs mit Klavierkompositionen J. S. Bachs, eine Aufnahme von Werken der Klassischen Moderne, Aufnahmen von den spätesten Klaviersonaten Beethovens und Schuberts und den späten Klavierstücken von Brahms, eine Einspielung der Klavierkonzerte von Joseph Wölfl zusammen mit dem SWR-Orchester Kaiserslautern unter der Leitung von Johannes Moesus sowie eine Einspielung der Burlesken Musik und des Klavierkonzerts von K. A. Hartmann zusammen mit dem SWR-Orchester Kaiserslautern unter der Leitung von Paul Goodwin. Für die aktuelle Doppel-CD hat er sämtliche Klavierkonzerte von J.S. Bach mit dem Zürcher Kammerorchester eingespielt.

Kronenberg ist als Juror bei verschiedenen musikalischen Gremien und Wettbewerben („Jugend musiziert”, Bachwettbewerb Saarbrücken 2001 u.a.) tätig.

Im Rahmen des SR-Festivals „Musik im 20. Jahrhundert” wurde 1998 Kronenbergs „Nachtstück” für Klavier solo prämiert, in Saarbrücken uraufgeführt und im Rundfunk übertragen. Eine weitere Aufführung fand an der Columbia University in New York statt. Im selben Jahr erfolgte die Teilnahme an einem Kompositionsworkshop bei Luciano Berio. Er war Gründungsmitglied, Komponist, Pianist und zeitweilig Dirigent des Ensemble Neue Musik Lübeck, das im Oktober 1999 sein Orchesterstück „Ellipse” uraufführte.

Sein Debütroman „Welt unter” wurde 2002 bei Edition Nautilus verlegt. Im Frühjahr 2011 und im Herbst 2012 erschienen Kronenbergs Romane „Ex voto” und „Was war” im Literaturverlag Droschl. Die Kurzgeschichte „Gegenlicht” erschien in der Anthologie „Wieder vereinigt, Neue deutsche Liebesgeschichten” des Verlages Klaus Wagenbach im April 2005. Er war Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa 2006 des Literarischen Colloquiums Berlin und veröffentlichte in der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter” das erste Kapitel seines Romans „Ex voto“. 2008 war er Stipendiat der Autorenförderung der Stiftung Niedersachsen. Im Januar 2009 Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop (mit Unterstützung des Berliner Senats). Im Herbst 2009 war er Stadtschreiber in Vöcklabruck, Österreich. Darüberhinaus wurde 2011 die Kurzgeschichte „Careering” in der Anthologie „Punk Stories” (Verlag LangenMüller) veröffentlicht. Im Herbst 2015 veröffentlicht die dtv Verlagsgesellschaft seinen jüngsten Roman „Tage der Nacht”.

Yorck Kronenberg lebt in Berlin.